Atmung

Zunächst wird die Tiefenatmung vermittelt und trainert, die unser Fundament für die Stimmarbeit bildet.

Du wirst erstaunt sein, dass dein Körper, nach einer gewissen Zeit, eigenständig die Tiefenatmung nutzt. 

Wir arbeiten gemeinsam am Atemfluss und Fehler in der Atmung, wie z.B.  geräuschvolles Atemholen, ein flacher, kurzer Atem oder das Stauen des Atems, werden behoben.

Resonanz

Für eine natürliche und resonante Stimme brauchen wir einen gelockerten Körper, denn sonst können wir nicht klingen. Dich erwarten viele Übungen, die  das Verständnis für die Resonanzräume im Körper schaffen, damit du diese später eigenständig und effektiv nutzen kannst.

Viele Frauen sind immer wieder überrascht, dass ihre natürliche Stimme etwas tiefer und voller klingt als sie es bisher für möglich hielten.

Sprechtechnik

Weiter geht es mit phonetischem Aufwärmen des Sprachapparates, es folgen Geläufigkeitsübungen, Artikulationsübungen und Rufübungen. Zunächst arbeiten wir an den Vokalen, die uns kurz/offen oder lang/geschlossen begegnen. Später widmen wir uns den Konsonanten. Ob Explosivlaute, Nasallaute oder Reibelaute, die Konsonanten geben unserer Sprache eine Kontur.

Unsere Sprache hält einige Besonderheiten, aber auch viel Schönheit für uns bereit! Eine präzise Aussprache zu erlernen, ist nicht so schwer. Wichtig: Die Bewusstheit für den Sprachapparat und die einzelnen Artikulationsstellen und das häufige Wiederholen führen zum Ziel.

Neben der Arbeit an Vokalen und Konsonanten, werden Ausdrucksvariationen geübt, mit denen du deine Rede noch farbiger und pointierter gestalten kannst. Denn auch mit der Bewusstheit für Tempo, Dynamik, Tonus und Intonation erweiterst du deine Möglichkeiten, dich auszudrücken. 

Ausspracheregeln

Hast du schon bewusst wahrgenommen, dass es verschiedene e-Laute im Deutschen gibt?

Der Schwa-Laut ist einer davon und es handelt sich um ein unbetontes e, wie es z.B. in dem Wort "Robbe" oder "Ente" vorkommt. Es begegnet uns aber auch in Vor- und Endsilben, z.B. in dem Wort "hervor".

1898 erschien erstmalig ein Buch, in dem Theodor Siebs die Deutsche Aussprache festlegte. Sein Ziel: Vereinheitlichung des Hochdeutschen!